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13.Mai 2012 Triathlon Lindau

Meine Freundin Beate und ich reisenden bereits am Vortag an, da die Startnummern Ausgabe um 16:00 Uhr angesetzt war. Das Wetter war die Hölle, es regnete wie aus Kübeln und die Motivation war am Boden. Am Abend liess dann der Regen nach und ich konnte wenigstens trocken in die Vorbelastung starten.

Der nächste morgen begann kalt, bei 5°C erwachte wir früh halb 7 in meinen Auto. Wir packten zusammen und begaben uns zum Start-Zeilbereich. Eigentlich war das Schwimmen im Bodensee angesetzt, doch bei 12°C Wassertemperatur wurde es zum Glück ins 50m Becken des Freibades verlegt und die Schwimmstrecke halbiert.

Der Startschuss fiel um 10:00 Uhr auf der Olympischen Distanz. Das Schwimmen lief richtig gut und ich verliess als 5. das Wasser. Ich rannte in die Wechselzone, nahm mein Rad und die aufhol jagt ging los. Es waren 5. Runden zu absolvieren und die vergingen wie im Flug. Übersicht hatte ich keine auf welchen Platz ich lag, da die Starter von der Mitteldistanz vor uns gestartet sind. Ich kam in die Wechselzone und wechselte in die Laufschuhe. Die erste von 4 Runden lief bescheiden, doch von Runde zu Runde wurde es besser, so das ich nach 1:59:24 h das Ziel erreichte. Geschafft, nach einem Jahr Pause endlich wieder einen Triathlon gefinisht. Voller Freude ging ich duschen, als die Ergebnisse gerade bekannt gegeben wurden. Platz 2 Gesamt und Platz 1 in der Altersklasse, unfassbar.

Perfekter Saisonstart. Freu mich auf die nächsten Rennen.

15.Juli 2012 Triathlon Donaueschingen

Ich reiste bereits wieder am Vortag an und übernachtete auf dem nahe gelegenen Zeltplatz am Katzensee bei der Familie Eike ;).

Der nächste Morgen begann wie gewohnt wieder früh. Ich stand bereits um 6 Uhr auf und machte mich auf den Weg zum Startgelände. Ich checkte in die Wechselzone ein, richtete alles ein und ging mich danach warm Laufen.

Der Startschuss fiel pünktlich 9:30 Uhr, das Schwimmen verlief ganz gut und ich kam als 5. aus dem Wasser. Der Weg in die Wechselzone begann dann mit einer bösen Überraschung, ich bekam einen Krampf im Oberschenkel der sich zum Glück schnell wieder löste. Auf dem Rad lief es jedoch wieder wie geschmiert. Ich überholte einen nach dem anderen und ich befand mich bereits nach der ersten Runde auf Platz 1. Es waren 3 Runden zu absolvieren bevor es zurück in die Wechselzone ging. Der Vorsprung wuchs von Runde zu Runde. Leider verzählte ich mich und bog zum 4 mal in die Radrunde ein. Verdammt. Ich fuhr die Runde zu Ende und kehrte zur Wechselzone zurück. Meine Konkurenten waren bereits überalle Berge und die Motivation für den Lauf war am Boden. Ich bumelte die erste Runde recht rum und beschloss erst dann nochmal Gas zu geben, um wenigstens eine vernüftige Laufzeit zu bekommen. Am Ende finishte ich die Olympische Distanz (1,0km/40km/10km) in 2:24:24h mit 10 Radkilometer zuviel auf Platz 20 Gesamt und 5 Altersklasse. Naja wie sagt man so schön, aus Fehlern lernt man und so trat ich frustiert die Heimreise an.

4.August 2012 Triathlon Ravensburg

Ich beschloss diesmal erst am Wettkampftag an zureisen da der Start erst auf 11:00 Uhr an gesetzt war. Um 7:00 Uhr morgen mit einer Kanne Kaffe und angerichteten Frühstückt bewaffnet begab ich mich auf die Reise nach Ravensburg. Ich kam um 9:00 Uhr an wo der Parkplatz bereits recht gefüllt war. Aus den Lautsprecher vielen solche Namen wie Jutta Löw Deutsche Meisterin auf der Mitteldistanz und auch einige Bundesliga Starter der Männer, was das Rennen sehr schnell lassen werden sollte. Ich richtete meinen Wechselplatz ein, lief mich warm und begab mich zum Start. Der Schwimmstart war extrem turbolent und ich bekam auf den ersten Metern bereits meine Schwimmbrille herunter gerissen. Das fing ja gut an! Ich bekam sie irgendwie wieder gerichtet aber der Anschluss auf die Spitze war verloren. Nach dem ich das Schwimmen hinter mir gebracht hatte, ging es zum Glück aufs Rad und die Aufholjagt begann. Die Radstrecke hatte es in sich es war ein ständiger Wechsel zwischen steilen Anstiegen und kurvigen Abfahrten nicht grad das perfekte Terrain für ein Zeitfahrrennrad aber es lief ganz gut und ich überholte einen nach den anderen. Nach dem ich nach einer wilden Abfahrt mit fast Sturz in die Wechselzone ein bog war die Laufrunde schon recht gefüllt. Ich ging in den Lauf schon mit leichten Magenkrämpfen die von Runde zu Runde stärker wurden. Oh man, es ist so depremierent wenn man die ganze Zeit überholt wird und man einfach nicht schneller Laufen kann. Ich finishte die Olympische Distanz (1,5km/40km/10km) nach 2:23:42h auf Platz 52 Gesamt und Platz 16 in der Altersklasse. Unter dem Fazit "Noch viel lernen du musst kleiner Patavan". Jedes Rennen bringt Erfahrungen und der Kaffe am morgen ist ab sofort tabu.

11.August 2012 Schaffhausen Triathlon

Nach dem nicht so gelungen Auftritt letztes Wochenende, bin ich gestern in Schaffhausen angetreten und ich muss sagen es war bis jetzt der geilste Triathlon dieses Jahr!Das Schwimmen war im Rhein (Strom abwärts natürlich) und es war unheimlich schnell. Länge 2,1km schafft ich als einer der ersten in 15min. Dann ging es auf die bergige Radstrecke die diesmal mit Windschatten Freigabe war. Ich war am Anfang mit einer 4 Gruppe unterwegs die sich in der Führung ständig abwechselte aber am 10 km Anstieg riss sie immer mehr aus einander! Zwei Mann musst ich dann schliesslich auch ziehen lassen und war bis zum Ende des Anstieges allein.In der abfahrt holte mich dann einer ein und war machten auf der geraden im Tal wahnsinniges Tempo so das wir die zwei Ausreisser schnell wieder ein holen konnten. Wir rollten schliesslich zu 8 in die Wechselzone, wo es zum 7.6 km Lauf ging. Es wurde von Anfang an Vollgas gelaufen und ich musste nach 1km abreissen lassen. Ich lief mein Tempo ab dann solide durch und wurde 10. von 100. in meiner Alterklasse und 20. Gesamt von 400 Startern auf der Kurzdistanz, was für mich gestern das maximale war. Bin sehr zufrieden da ich endlich mal ohne grössere Probleme ein hohes Tempo im abschliessenden Lauf durchhalten konnte. Wieder ein erfolgreiches Wochenende mit reichlich Erfahrungen für die nächsten Wettkämpfe.

6.Oktober Fichtelberglauf

Nach den für mich zufriedenstellenden wieder einstieg in den Triathlon, beschloss ich meine Saison mit einigen Laufwettkämpfen zu beenden. Nach dem ich die Anmeldung zum Greifenseelauf (21,125km) am 22. September zu spät getätigt habe, blieb nur noch der Fichtelberglauf als "Vorbelastung". Meine Vorbereitung bestand eher aus langen, kilometerlastigen Läufen und nicht aus Bergläufen, doch die knapp 10km sollte ich schon überstehen.

Das Starterfeld kam mir vor wie bei den Olympischen Spielen. Alle Langläufer die Rang und Namen haben waren am Start. Mein Gefühl versprach mir keinen guten Tag was sich später auch bestätigte. Der Start verlief ganz gut und ich kam schnell in mein angestrebtes Tempo. Doch kurz vor dem Anstieg am Bärenfang weg gingen die Probleme los. Ich bekam keine Luft mehr und musste abreissen lassen. Ich nahm Tempo raus und erholte mich wieder. Nach dem Anstieg konnte ich auf der geraden wieder an die Gruppe heran laufen bis die Atemnot wieder kam. Ich beschloss einfach langsam durch zulaufen und zu finishen. Ich lief konstant durch und erreichte das Ziel nach 48:04min als 65 Gesamt und 19. in der Altersklasse. Fazit nächstes Jahr wird sich besser vorbereitet.

21.Oktober Luzern Marathon

Nach dem die Wochenende zuvor so schönes Wetter war, hoffte ich auch an meinen ersten Marathon auf gutes Wetter. Doch schon am Vorabend schneite es ohne Ende und die Temperaturen lagen bei -5°C. Beate und ich fuhren am Wettkampf morgen mit den Zug nach Luzern und wir waren nicht alleine. Der Zug war voll mit motivierten Athleten. 15 000 Starter waren erwartet. Als wir  am Verkehrsmuseum der Schweiz an kamen, schneite es immernoch ununterbrochen und es liefen dort echt Marathonstarter in kurzen Hosen und Unterhemd rum. Unfassbar! Ich zog mich um und reihte mich in den Startblock bei 3:30h ein. Der Start verlief langsam was sehr gut war, ich lief im Feld locker mit und genoss die Atmosphäre an der Strecke. An jeder Ecke spielte eine andere Bänd und die Strassenränder waren voller Zuschauer die uns zu jubelten. Es war ein tolles Gefühl dabei seinen zu dürfen. Den Halbmarathon beschloss ich einfach nur mit zu Laufen und wenn überhaupt erst in der 2. Runde anzugreifen. Gute Entscheidung, die nächsten 21km waren die Hölle durch den ständigen Schneefall waren meine Klamotten komplett durch geweicht und leichte Krämpfe in den Oberschenkeln setzten ein. Ich konnte mein Tempo trotzdem gut halten und begann mich immer nur noch von Verpflegungsstation zu Verpflegungsstaion zu orientieren. Am Streckenrand standen immer wieder Athleten die vor Krämpfe nicht mehr laufen konnten. Ich aß so viel wie ich konnte und die Krämpfe ließen nach. Es hieß nur noch durchhalten. Ich finishte schließlich nach 3:28:37h total erschöpft aber überglücklich als 295 Gesamt und 40 in der Altersklasse von 8500 Marathon Finishern. Nach dem Zieleinlauf verkrampfte sich alles und ich war froh als ich nach dem Duschen im Zug Richtung Heimat saß.